System Edition

BĂĽssing 8000s

 

ab 399,- €

Vorbild

Heinrich BĂĽssing hatte bereits ein erfolgreiches Berufsleben als Konstrukteur bei der renommierten Eisenbahnsignal-Bauanstalt JĂĽdel & Co. hinter sich, als er sich im Alter von 60 Jahren dem neuen Verkehrsmittel verschrieb: dem Automobil. Er bewies, dass es nicht lediglich als Sportgerät sondern als Nutzfahrzeug seinen Weg machen wĂĽrde. Das war 1903, im Jahr der GrĂĽndung des neuen Unternehmens ein Schritt mit auĂźerordentlicher Weitsicht. Schwerlastwagen und schwere Omnibusse waren immer das Aushängeschild von BĂĽssing. Bereits 1949 wurde diese Tradition mit der Vorstellung des Typ 7000 S mit 150 PS Sechszylinder-Diesel GD6 wieder aufgenommen. 1950 wurde daraus der Typ 8000 S. Der Kennbuchstabe stand damals fĂĽr Hinterachsantrieb (AusfĂĽhrung StraĂźe). Seit 1. 1. 1950 firmierte das Unternehmen als BĂĽssing Nutzkraftwagen G.m.b.H. - Braunschweig. 1952 wurde der Motor ĂĽberarbeitet. Wie sein Vorgänger hatte der neue S 13 (S bedeutet jetzt stehender Motor) 13539 Kubikzentimeter Hubraum. Die Motorleistung stieg nun auf 180 PS bei 1600 Umdrehungen pro Minute. Da der S 13, unter anderem wegen der neuen Anordnung der MotorausrĂĽstung, nun 9 cm länger baute, bekam der Achttonner eine etwas längere Motorhaube. 1953 erhielt der 8000 erstmals eine Servolenkung, die mit Druckluft arbeitete. Davor musste sich der Chauffeur auf seine Oberarme verlassen. Die Servolenkung ist auf der linken Haubenseite an der vergrößerten Abdeckung zu erkennen. Auf beiden Seiten der Haube gab es nun nur noch 5 FlĂĽgelstreifen. Heute wird diese, fĂĽr viele Lastwagenfreunde wohl schönste Version des klassischen Haubers 8000 S 13 genannt. BĂĽssing selbst verwendet im Typenblatt die schlichte Bezeichnung Typ 8000. Den Hauber gab es mit normalem (kurzem) Fahrerhaus, mit „Schwalbennest“, also eine Schlafkabine, die nur den oberen Teil des Aufbaus einnahm und mit langem Fahrerhaus. Alle Varianten konnten mit einem erhöhten Dach mit Leuchtkasten kombiniert werden. Zu einer Zeit, als stapelbare Gitterboxen noch in ferner Zukunft lagen, war das „Schwalbennest“ von groĂźem Vorteil, weil es die Bodenfläche des 5,5 Meter langen Laderaumes nicht einschränkte. Diese Version haben wir daher fĂĽr unser Modell gewählt. Hinter dem BĂĽssing läuft ein Anhänger mit 7,5 Meter Ladelänge und erhöhter Vorderwand. Mit seiner Einzelbereifung ergibt sich fast dieselbe Ladehöhe wie beim Maschinenwagen. So entsteht ein eleganter Planenzug. Mit der Einzelbereifung fällt der Blick fast automatisch auf die filigrane Reserveradhalterung und die Bremszylinder auf den Achsen. Wer 1953 solch einen Lastzug einsetzten konnte, der bewies, dass er ein erfolgreiches Unternehmen fĂĽhrt. Denn BĂĽssing war damals nicht bereit, auf komplizierte Finanzierungsmodelle einzugehen. Was zählte war nur der voll bezahlte Kaufpreis. Noch konnten es sich nicht nur die Braunschweiger leisten, die Kunden fĂĽr die Schwerlastwagen sorgsam auszuwählen. Wer also solch einen BĂĽssing 8000 als Fahrer anvertraut bekam, der konnte zu Recht stolz sein.

Modell

KM1 baut dieses Modell in verschiedenen AusfĂĽhrungen, Lackierungen und Beschriftungen.

Art.Nr.:

Modell

Preis

 

400380

Grau RAL 7021 - “Schriftzug Deutsche Bundesbahn”

399,- €

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400381

Grau RAL 7030, neutrale Werkslackierung

399,- €

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400382

Blau RAL 5000, Werkslackierung

399,- €

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400383

GrĂĽn RAL 6011, neutrale Werkslackierung

399,- €

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Downloads

Auszug aus dem Neuheitenflyer II/2013 zum BĂĽssing

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